Solingen ist eine Stadt mit beeindruckender Historie. Denn geschichtlich ist die kreisfreie Stadt NRWs, welche im Regierungsbezirk Düsseldorf liegt, erstmals im 8. und 9. Jahrhundert in Erscheinung getreten. Nachweislich wird vom damaligen Erzbischof Kölns in einem Schriftstück aus dem Jahre 965 über Solingen, damals noch Gut Solagon geredet. Das sind die ersten nachweisliche Indizien dafür, dass die Stadt im bergischen Land schon viele Jahrhunderte auf den Buckel hat. Da macht es für NRWs Einwohner Sinn, sich mit einer der ältesten Städte Deutschland näher zu beschäftigen, aber auch für Touristen sind die historischen Hinterlassenschaften interessant, weil nur wenige deutsche Städte mit Naturverbundenheit und so viel Geschichte überzeugen können.

Solingen genießt eine bewegte Geschichte, wie vor allem das 12. Jahrhundert beweist. Denn hier herrschte in der heutigen Sehenswürdigkeit (Tipp: LVR-Museum in Solingen) Solingens "Schloss Burg" die Grafschaft von Burg. Bis zum 13. Jahrhundert herrschte die Grafschaft hier über die Wupper in ihrem Schloss, welches bis heute als Anlaufziel in Solingen besucht werden kann und gut erhalten ist. Nach dem 13. Jahrhundert wurde die Grafschaft von Burg durch die Herzogschaft abgelöst, was historisch natürlich bewiesen ist und auch in den heutigen Geschichtsbüchern aufzufinden ist. Damit ist Solingen mit Schloss Burg ein denkwürdiges Merkmal vieler Jahrhunderte in NRWs, wo Grafschaften und Herzogschaften noch das Sagen hatten.
Nach der Grafschaft und Herzogenschaft wurde im 15. Jahrhundert die Freiheit der Burg und Solingens durch eine Wall errichtet. Doch verheerende Waldbrände griffen die teilweise unberührte Natur Solingens an und auch die Pest machte im 16. Jahrhundert keinen Halt vor NRWs wohl historischer Stadt. Anschließend folgte der dreißigjährige Krieg, der die volle Zerstörung der Schloss Burg und Solingen zur Folge hatten. Erst ab dem 17. Jahrhundert wurde Solingen wieder erneut aufgebaut und durch einen siebenjährigen Krieg wieder mal zerstört. Solingen musste in diesen Jahrhunderten viel mit erleben und trotzdem errichtete sich die Stadt ab dem 18. Jahrhundert ganz von neu. Mehr über in Solingen.
Ab dem 18. Jahrhundert formte sich Solingen komplett neu und wurde langsam zu einer ansehnlichen und naturgebundenen Stadt. Durch die preußische Städteordnung wurden die Rechte der unterschiedlichen Städte neu geordnet und auch Solingen wurde hier zur kreisfreien Stadt in NRW anerkannt. Genauer im Jahr 1896. Solingen entwickelte sich bis zum 19. Jahrhundert zu einer Schneidwarenindustrie, welche bis heute noch ihre Spuren in der kreisfreien Stadt an der Wupper hinterlassen hat. Gleichwohl im zweiten Weltkrieg viele Teile Solingens komplett zerstört wurden, kämpfte sich die Stadt zurück und hat sich neu entwickeln können.
Solingen hat wirklich eine große Bandbreite an unterschiedliche Hindernisse zu überwinden gehabt. Bis heute ist die Stadt in NRW eine historische Städte mit viel Gesicht. Vieles wurde zerstört und wieder mühevoll aufgebaut, sodass Solingen zurecht eine kleine Attraktion an Sehenswürdigkeiten aus vergangenen Jahrhunderten wie die Schloss Burg zu bieten hat. Nebenher ist Solingen mit einer geballten Schönheit an Natur ausgestattet, damit die Schönheit neben Sehenswürdigkeit und Historie sich in den Fokus stellen kann. Ein Blick nach Solingen wäre für Touristen aus ganz Deutschland in jedem Fall zu empfehlen.
Ein Besuch in Solingen bietet vielfältige Möglichkeiten Kultur und Freizeit neu zu erleben. Ob Burgen, Freizeitspaß oder exquisite Restaurants, Solingen hält für Besucher unterschiedlicher Art etwas bereit.
Zu Solingens Wahrzeichen gehört die Schloss Burg, die immer wieder ein beliebtes Ausflugsziel ist. Erbaut wurde das historische Gebäude bereits im 12. Jahrhundert, Ende des 19. Jahrhunderts fand eine Rekonstruktion statt. Einst bewohnt von Grafen und Herzögen zählt die Burg heute als Wahrzeichen und größte Burganlage in NRW. Die Schloss Burg lässt sich gut im Rahmen einer Wanderung erkunden, beispielsweise von Glüder aus gestartet. Prachtvolle Naturwege führen entlang der Wupper zum Ziel. Ein im Jahr 1952 erbauter Sessellift ermöglicht eine anschließende Talfahrt. Am Zufahrtstor der Schloss Burg gibt es allerdings auch Parkplätze, so dass die Wanderung nicht zwingend ist. Neben der Burgführungen bieten allerlei Geschäfte und Restaurants vielfältige Möglichkeiten zum verweilen. Als Highlight bei Besuchern gilt das Pinselgeschäft, welches handgemachte Pinsel für allerlei Zweck vertreibt. Ein älteres Ehepaar führt das Geschäft und freut sich über Besucher.

Selbst wer noch nie in Solingen war, wird schon einmal ein Messer aus dieser Stadt in der Hand gehalten haben. Traditionsreiches Schneidwerkzeug stammt aus dem beschaulichen Städtchen in NRW und Besucher bekommen im Solinger Klingenmuseum einen Einblick auf die Entwicklung. Ob Besteck, Waffen oder andere Schneidwaren - die Ausstellungen im Museum sind beeindruckend und auf für jüngere Besucher interessant. Die Sammlungen bestehen teilweise seit mehr als einen Jahrhundert, 1904 begann es mit einem minimalen Fundus, der immer weiter ausgedehnt wurde. Das Solinger Klingenmuseum besitzt die größte Bestecksammlung weltweit und alles wodurch die Stadt berühmt wurde, kann hier bewundert werden. Mehr über Solingen erfahren. Hier gibt's noch mehr Informationen über Solingen.
Der Vogel- und Tierpark Solingens ist ein Reiseziel für Jung und Alt. An 365 Tagen im Jahr öffnet der beschauliche, kleine Tierpark seine Türen und ermöglicht Besuchern den Rundgang auf dem etwa vier Hektar großen Gelände. Die Betreiber des Tierparks sind ein eingetragener Verein, eine Vielzahl hilfsbereiter Spender sorgt jedes Jahr dafür, dass der Park erhalten bleiben kann. Während der Vogel- und Tierpark in früheren Jahren als reiner Vogelpark geführt wurde, ist heute ein kleines Tierparadies entstanden. Raubtiere wie Luchse, Füchse, Wildkatzen und Nasenbären gibt es hier ebenso zu sehen wie Berberaffen und Kängurus. Beeindruckend und mit abstand am größten ist jedoch der Vogelbestand. Angefangen von Schild- und Geierraben über Palmgeier, bis hin zu seltenen Papageiarten finden hier zahlreiche, gefiederte Freunde eine Heimat.
Shopping ist eine der liebsten Freizeitbeschäftigungen und im Solinger Wüsthof Werksverkauf ist das besonders günstig möglich. Schon seit 200 Jahren gilt Wüsthof als einer der führenden Hersteller im Bereich Schneidwaren, Messer, Küchengeräte und mehr. Der Werksverkauf ist daher die ideale Anlaufstelle für alle Hobbyköche und Profis. A-Ware wird hier mit einem Preisnachlass von bis zu 30 Prozent verkauft, B-Ware kann mit Rabatten von 50 Prozent und mehr erworben werden. An den Wochenenden herrscht hier Hochbetrieb, da Schnäppchenjäger aus ganz Deutschland den Weg zum Wüsthof Werksverkauf in Kauf nehmen. Wohl in keinem Kaufhaus in Solingen gibt es eine so breit gefächerte Auswahl an allen Geräten, die das Herz eines Hobbykochs höher schlagen lassen. Mehr über erfahren. Start.
Das auch bisher unter dem Namen RIM bekannte LVR-Industriemuseum in Solingen ist ein Museum in der dezentralen Art und Weise. Das LVR-Industriemuseum hat seine Standorte in sechs unterschiedlichen Kommunen des Landschaftsverbandes Rheinland vernetzt. Nach wie vor hat es seinen Hauptsitz aber in Oberhausen, in der Hansastraße 18. Auch wenn es den Anschein macht, dass es sich beim LVR-Industriemuseum um ein und dieselbe Einrichtung handelt, sind hier mehrere verschiedene Institutionen gemeint, deren Sitz sich an unterschiedlichen Orten befindet. Sie werden auch als sogenannte Außen- oder Nebenstellen bezeichnet.
Der Peter-Behrens-Bau ist auch bekannt als das alte Haus zur Hauptlagerung der Museumsgüter. Das Gebäude, das im Jahr 1921, von Peter Behrens, in Solingen errichtet wurde, gilt auch noch heute als großes, genutztes Lagerdepot des Museums. Die erste Rede zur Eröffnung eines derartigen Industriemuseums war zu Anfang der 70er Jahre. Das rheinische Museumsamt und das rheinische Amt für Denkmalpflege planten zu damaliger Zeit die Eröffnung des Museums. Es vergingen noch einige Jahre bis zur tatsächlichen Eröffnung der Pforten, dennoch: Im Jahr 1984, genauer gesagt am 10. Mai desselben Jahres, war es dann soweit. Der rheinische Landschaftsverband eröffnete das LVR-Industriemuseum in der anschaulichen Stadt Solingen, wo man es noch heute besuchen und Wissenswertes mit nach Hause nehmen kann. Das rheinische Landesmuseum für Industrie- und Sozialgeschichte trägt heute wie damals den altbekannten Slogan: "Sieben Schauplätze, ein Museum". Tipp: ein nicht weniger interessanter Hotspot ist das Kunstmuseum in Solingen.
Das Museum, das in Fabriken liegt, unterliegt mittlerweile dem Denkmalschutz. Hier werden nach wie vor nicht nur die technischen Hinsichten verdeutlicht, ebenso soziale sowie geschichtliche Bereiche werden hier geschickt abgedeckt. Mit einem gängigen Freilichtmuseum oder einem anderweitigen Technikmuseum lässt sich dieses Museum eben in keinster Weise auf einen Rang setzen oder gar vergleichen. Hier ist ein völlig anderes Konzept zugange. Wer es nicht glaubt, sollte sich selbst überzeugen und dem Museum einen Besuch abstatten. Die Industrielandschaft wird durch die einzelnen Schwerpunkte wie, beispielsweise Metall oder Elektrizität, verdeutlicht.
Das Museum Solingen und somit der Landschaftsverband Westfalen-Lippe sorgen nach wie vor für die Instandhaltung aller wertvollen Museumsstücke und auch dafür, dass die Besucher diese alltäglich bestaunen können. Der Eintritt ist erschwinglich und ein Besuch lohnt sich somit, an einem regnerischen Sonntagnachmittag, mit der gesamten Familie. Da das Museum ganzjährig geöffnet hat, tauchen Sie auf, wann es gerade beliebt. Wer sich dafür interessiert, kann das Museum mit einem Museumsführer erkunden oder aber selbst auf Entdeckungsreise gehen und die einzelnen Bereiche erforschen.
Das Museum Solingen hat zusammen mit dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe die beliebte Zeitung "Industriekultur" designt und auf dem Markt etabliert. Sie erscheint viermal im Jahr und wird vom Klartext Verlag gedruckt. In der Zeitung werden nicht nur Objekte und atemberaubende Landschaften aus der heutigen Zeit, sondern auch sehenswerte Landschaften aus dem Industriezeitalter im In- und Ausland präsentiert. Sehen Sie, wie sich die Industriekultur weiterentwickelt hat. Was damals schier undenkbar und meilenweit entfernt erschien, ist heute rasant schnell greifbar und beinah in Windeseile umsetzbar. Industrie und Technik lassen sich zwar keineswegs auf eine Schwelle setzen, dennoch wachsen beide Bereiche rasend schnell voran und entwickeln sich kontinuierlich in Solingen weiter. Zurück zum Start => Hier klicken.
Im Deutschen Klingenmuseum ist der Name Programm: Die spezialisierte Einrichtung stellt verschiedene Klingen aus, die von Waffen über Werkzeuge bis hin zu Besteck reichen. Das Klingenmuseum befindet sich in Solingen, das für seine Schneidwaren bekannt ist.
Das Deutsche Klingenmuseum besitzt unter anderem die weltweit größte historische Bestecksammlung. Es versteht sich als Spezialmuseum, das Exponate aus vielen unterschiedlichen Epochen in einer umfassenden Sammlung vereint. Obwohl die Klingen im Vordergrund stehen, ordnet die Ausstellung die Schneiden in den jeweiligen historischen Kontext ein und nutzt dazu auch Bilder und andere Anschauungsobjekte. Die Exponate sind in sechs Sammlungen unterteilt, zu denen die Blankwaffen bzw. Klingenwaffen, Bestecke sowie Messer und Schneidegeräte gehören. Das sogenannte Pott-Archiv umfasst Waren, die von C. Hugo Pott hergestellt wurden und 2005 dem Museum geschenkt wurden. Mit der historischen Zinngießerei besitzt das Deutsche Klingenmuseum in Solingen zudem die Ausstattung einer Werkstatt, mit der verschiedene Zinnwaren hergestellt wurden. Das Gebäude, in dem sich das Museum heute befindet, war früher ein Kloster. Zum Kirchenschatz gehören unter anderem Reliquien, die als heilig galten. Früher glaubten die Menschen, solche Reliquien könnten Wunder vollbringen, was ein Grund dafür war, warum ihnen damals oft sowohl ein hoher materiellen als auch ein immateriellen Wert beigemessen wurde. Die Besucher des Deutschen Klingenmuseums können den Kirchenschatz bewundern und an einer der Führungen teilnehmen, die regelmäßig stattfinden. Die Einrichtung besteht seit 1929 als Museum und erhielt im Jahr 1954 ein eigenes Gebäude. Allerdings wurden die Sammlungen bereits ab 1904 zusammengetragen - ursprünglich, um Handwerkern an der "Fachschule für die Stahlwaren-Industrie" als Vorbild zu dienen. Zu Beginn der 1990er Jahre wechselte das Deutsche Klingenmuseum aus Platzgründen an seinen jetzigen Standort innerhalb Solingens. Mehr Informationen gibt es hier.
Besucher können im Klingenmuseum an einer Führung teilnehmen, die in der Regel 60 Minuten dauert. Eine Teilnahme an den öffentlichen Führungen ist zu den festgelegten Terminen möglich, für die keine Anmeldung erforderlich ist. Auch in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen engagiert sich das Solinger Museum. 6- bis 12-Jährige können im Solinger Museum ihren Geburtstag feiern und bietet verschiedene museumspädagogische Programme für Schülerinnen und Schüler an. Im "Klingenmuseum für Kinder" im Nachbargebäude des Museums befinden sich Exponate zum Anfassen und Erleben. Darüber hinaus bringen besondere Feste und Veranstaltungen den Jüngeren verschiedene historische Themen näher oder sorgen einfach nur für angenehme Unterhaltung. Für Erwachsene bietet das Museum ebenfalls besondere Veranstaltungen an. Im Juli 2018 hatten Besucher in Solingen beispielsweise auf dem zweitägigen "SchwertFestival" die Gelegenheit, an Workshops teilzunehmen, Vorführungen zu bestaunen und besondere Exponate zu betrachten. Ähnliche Veranstaltungen finden immer wieder im Museum in Solingen und mit dem Museum statt. Das Laurel & Hardy Museum in Solingen ist ebenfalls einen Besuch wert. Weitere Informationen dazu gibt es hier.
"Ort der Entdeckungen und Entwicklungen in der Kunst, der Begegnungen, der spannenden und herausfordernden Auseinandersetzungen mit Kunst und Kultur": So sieht das Solinger Kunstmuseum sich selbst. Und jede Menge Kunst und Kultur gibt es in den Räumen der Stätte tatsächlich zu bestaunen - vor allem befindet sich hier die Kunstsammlung der Stadt Solingen. Unter anderem die Werke von Friedrich August de Leuw, Albert Bierstadt oder Rudolf Engels kann man hier betrachten. Auch ständig wechselnde Ausstellungen professioneller Künstler mit überregionaler Bedeutung werden im Kunstmuseum Solingen präsentiert. Das Museum beherbergt außerem seit 2015 das europaweit einzige Zentrum für verfolgte Künste.
Ursprünglich als Rathaus im historischen Ortskern von Solingen-Gräfrath erbaut, eröffnete das Solinger Kunstmuseum 1996 als "Haus Baden" seine Pforten - zuvor wurde ein Anbau fertiggesellt. Auch heute noch bestimmen seit der Fertigstellung im Jahre 1907/1908 unterschiedliche Türen und Fenster, Tonziegeln, Putzflächen und Holz das Erscheinungsbild des denkmalgeschützten Altbaus. Der bergische Baustil ist bis heute unverkennbar. Im Jahre 1996 kam zum Denkmal auch noch ein Neubau dazu. Das Museum ist ein echtes Forum für Gegenwartskunst. Über 8.000 grafische Blätter befinden sich im Gebäude, etwa 10.000 Kunstwerke sind es insgesamt, die zur Kunstsammlung der Stadt Solingen gehören. Ein weiterer Schwerpunkt ist die zeitgenössische Kunst und deren Interpretation durch junge Künstler. Das Programm der zeitgenössischen folgt dem Beispiel der Internationalen Bergischen Kunstausstellung. Das Kunstmuseum Soligen ist außerdem ein Forum für eine Kunst, die die Themen der gegenwart aufgreift - zum Beispiel gesellschaftliche Diskurse oder Problematiken der Lebenswelt des 21. Jahrhunderts. Zurück zur Homepage.
Der Sammler und Museumsdirektor Dr. Rolf Jessewitsch legte den Grundstein für das "Zentrum der verfolgten Künste". Dazu war eine Begegnung prägend: Er stieß eines Tages auf die Sammlung Gerhard Schneider, die sich vor allem mit diffamierten und ausgegrenzten Künstlern in Solingen der Nazidiktatur mit ihrer Vorstellung einer "entarteten Kunst" befasste. Die "Bürgerstiftung für verfolgte Künste - Else-Lasker-Schüler-Zentrum - Kunstsammlung Gerhard Schneider" betreut das Zentrum für verfolgte Künste. Eröffnet wurde es Ende 2015 - vom damals amtierenden Bundespräsidenten Joachim Gauck. Von verfolgten Autoren werden dort Leben und Werk von Autorinnen wie zum Beispiel Else Lasker-Schüler und Inge Müller oder von Schriftstellern wie Kurt Tucholsky, Wolfgang Borchert, Jürgen Fuchs und Franz Kafka vorgestellt. Seit 1996 finden außerdem anspruchsvolle Konzerte im Kunstmuseum Solingen statt. Nikolai Tokarew, Katia Buniatishvili, Igor Levit, Denis Kozhukhin und viele weitere Preisträger, die heute international berühmt sind. Teilgenommen haben die Musiker alle an der Konzertreihe "Junge Pianisten Elite". Das Museum in Solingen ist seit seiner Gründung als gemeinnützige GmbH organisiert und daher ein Projekt des Public Private Partnership. Sponsoring, Spenden, Stiftungserträge und eigene Mittel stellen zwei Drittel der Erträge in Solingen dar. Auch interessant ist das Klingenmuseum in Solingen. Weiterführende Informationen dazu gibt es hier.

Wer kennt sie nicht, die beiden ulkigen Komiker Laurel & Hardy? Aus diesem und keinem anderen Grund errichtete die private Trägerschaft auch das Laurel & Hardy Museum. Das Museum, mit Sitz im schönen, idyllischen Solingen, zeigt alle erdenklichen Exponate der beiden erfolgreichen Komiker. Eine einzige Besonderheit findet man nur hier, doch das war nicht immer so...
Die zündende Idee hatten damals die beiden Gründer Wolfgang und Vera Günther. Sie begannen, der Leidenschaft wegen, ihre private Sammlung des Komikerduos zur Veranschaulichung bereit zu stellen und wollten sie der ganzen Welt zeigen. Beide Gründer waren, ein Ehepaar, schon zu damaliger Zeit große Fans des amerikanischen Slapsticks im Bereich der Stummfilme.
Verrückter geht es kaum - Leidenschaft, Liebe und Detail, danach richteten die Eheleute den Stil des Laurel & Hardy Museums ein. In etwa ab der 90er Jahre betrieben die beiden das Museum in ihrer eigenen Zweitwohnung, die sie extra dafür angemietet hatten. Sie befand sich in der Bismarckstraße in Solingen. Das blieb nicht lange unbekannt und schon bald kamen zahlreiche Besucher, auch von weiter weg her, um die Sammlung bestaunen und fotografieren zu können.
Im Jahr 2001 kündigte ihnen der Vermieter aber sodann die Wohnung als nutzbare Raumfläche. Das Museum fand schnell ein jähes Ende. Alles wurde mühsam und aufwendig in Kisten verpackt, sicher verstaut und es fanden keine weitere Ausstellungen mehr statt. Obwohl die Stadt Solingen dazu bereit war, den beiden Gründern neue Räumlichkeiten zur Verfügung zu stellen, kam ein Mietverhältnis und damit eine Wiedereröffnung des Museums vorerst nicht zu stande. Entweder waren die Räume nicht für ein Museum geeignet, oder der Preis war zu hoch und damit auf Dauer untragbar. Später, zu Beginn des Jahres 2003, wurde sodann eine andere Lösung in Solingen gefunden, die alle Parteien zufriedenstellte. Die Räumlichkeiten des denkmalgeschützten Walder Kotten sollten neue Heimat für die breitgefächerte Laurel & Hardy Sammlung werden. Die Neueröffnung des Museums fand auf knappen 60 m² statt. So ist das Museum auch heute noch in Solingen vorzufinden. Mehr erfahren.
Exponaten wie Fotos, Bücher und Figuren sind hier in Reihen aufgestellt und aufgehängt. Auch Filmplakate finden, neben den eingerahmten Zeitungsausschnitten und Drehbuchkopien, ihren Platz. Daneben finden sich einige Raritäten. Nicht vergessen werden dürfen hier die Schecks von Stan Laurel aus den 1920er Jahren. Auch einige Meter von dem damaligen Originalfilm sind in Solingen ausgestellt. Eine Schallplatte wurde von Olli und Stan aufgenommen, aber nie weiter veröffentlicht. Dies ist das einzig vorhandene Exemplar. Es findet sich ebenso im Museum und kann begutachtet werden. Eine weitere begehrte Rarität des Museums ist die limitierte US-Spieluhr mit der Erkennungsmelodie. Die originalen Kinofilme der damaligen Zeit von Laurel & Hardy sind wohl die wertvollsten Stücke, die das Ausstellungshaus besitzt. Nirgendwo anders auf der ganzen weiten Welt ist es möglich, dem original Kinofilm des Komikerduos zu folgen, hier in Solingen schon.
Eine weitere sehenswerte Attraktion in Solingen ist der Botanische Garten. Mehr Informationen über diesen finden Sie hier.

Der Botanische Garten in Solingen lädt bereits seit dem Jahre 1963 zu einem ausgiebigen Besuch ein. Die Beliebtheit des Botanischen Gartens hielt seit der Eröffnung an und so ist der Spot mit Wirkung zum Jahre 2010 offiziell eine denkmalgeschützte Garten- und Parkanlage. Besucher können vor Ort viele verschiedene und teilweise sogar exotische Pflanzen bestaunen. Die ursprüngliche Fläche des Gartens hatte einst eine Fläche von 40.605 qm. Zu der einstigen Fläche wurden dann später 826 qm in der Form von Schauhäusern hinzugefügt. Eine zusätzliche Erweiterung erfolgte durch die Integration des alten Friedhofs mit einer Fläche von 20.088 qm, sodass der Botanische Garten Solingen fortan in Summe auf eine Fläche von 61.519 qm kommt. Aufgrund der örtlichen Erweiterung der Eingänge verfügt der Botanische Garten mittlerweile über 4 Eingänge und ist ausgezeichnet zu erreichen.
Besucher finden den beliebten Botanischen Garten Solingen in dem Stadtteil Gräfrath. Zentral gelegen, kann man ihn durch ein breites Netz des öffentlichen Nahverkehrs sehr gut erreichen. Parkplatzmöglichkeiten sind ebenso gewährleistet und gegeben. Die Grundfläche des unter Denkmalschutz stehenden Botanischen Gartens gleicht einem rechtwinkligen Dreieck, das alle relevanten Bereiche miteinander verbindet. Besucher finden an der rechten Seite das beginnende Freigelände, dass das Alpinum bereithält. Nicht weit davon entfernt kann man die Schauhäuser mit der Stadtgärtnerei sowie dem Tropenhaus erkennen. Auf der linken Seite direkt neben dem Portal, ist das Gebäude mit einer biologischen Station situiert. Von hieraus können Besucher direkt in die Erweiterung des Gartens, den alten Garten, gelangen. In die Parkmitte positioniert sind die Schauhäuser sowie der Bauerngarten, der mediterrane Garten und auch der Stauden- und Rosengarten. Der Botanische Garten Solingen hält für seine Besucher allerhand Überraschungen und Sehenswertes bereit. Ein Besuch lohnt sich nicht nur für Einheimische, sondern auch im Speziellen für Besucher. Zurück zur Startseite.
Aufgrund einer Verschlechterung der Solinger Haushaltslage wurden ab dem Jahre 1998 immer weitere Einsparungen bezüglich der Ausgaben für den Botanischen Garten Solingen vorgenommen. Zeitweise war sogar eine Schließung im Gespräch. Da der Botanische Garten Solingen jedoch ein Fundament der Solinger darstellt, entschlossen sich 14 Menschen dazu 1998 eine spezialisierte Stiftung für den Botanischen Garten zu gründen. Aus diesem Zusammenschluss wurde die Stiftung Botanischer Garten Solingen e. V. ins Leben gerufen. Der Zweck der Stiftung war in diesem Bereich einzig und allein der Erhalt des Botanischen Gartens. Es ist ein Verdienst der Stiftung, dass immer wieder Menschen mobilisiert werden, die sich für einen Erhalt des beliebten Botanischen Gartens einsetzen und im Verlauf des Jahres ebenso immer wieder verschiedene Veranstaltungen dort initiieren. Da die Stadt den Pflegeaufwand des Botanischen Gartens so aus finanziellen Gesichtspunkten nicht mehr leisten konnte, war es der Förderverein der sich dazu verpflichtete einen Großteil der Betriebskosten zu übernehmen. Mittlerweile wird beinahe der gesamte Pflegeaufwand durch den Verein abgebildet, teilweise aus finanziellen Eigenmitteln, teilweise aus den Eigenleistungen der Mitglieder.
Der Botanische Garten Solingen hält für seine Besucher eine Reihe von sehenswerten Aspekten bereit, die unbedingt besichtigt werden wollen. Dem beherzten Eingreifen der Stiftung Botanischer Garten Solingen e. V. ist es bis heute zu verdanken, dass man nicht nur viele Veranstaltungen auf dem Gelände des Gartens erleben kann, sondern dieser Spot auch weiterhin eine Besichtigungsattraktion für Naturliebhaber bleibt. Mehr Besonderes & Wissenswertes über die Klingenstadt Solingen gibt es hier.