Kustmuseum Solingen: Ein Forum für anspruchsvolle Gegenwartskunst

"Ort der Entdeckungen und Entwicklungen in der Kunst, der Begegnungen, der spannenden und herausfordernden Auseinandersetzungen mit Kunst und Kultur": So sieht das Solinger Kunstmuseum sich selbst. Und jede Menge Kunst und Kultur gibt es in den Räumen der Stätte tatsächlich zu bestaunen - vor allem befindet sich hier die Kunstsammlung der Stadt Solingen. Unter anderem die Werke von Friedrich August de Leuw, Albert Bierstadt oder Rudolf Engels kann man hier betrachten. Auch ständig wechselnde Ausstellungen professioneller Künstler mit überregionaler Bedeutung werden im Kunstmuseum Solingen präsentiert. Das Museum beherbergt außerem seit 2015 das europaweit einzige Zentrum für verfolgte Künste.

Ursprünglich als Rathaus im historischen Ortskern von Solingen-Gräfrath erbaut, eröffnete das Solinger Kunstmuseum 1996 als "Haus Baden" seine Pforten - zuvor wurde ein Anbau fertiggesellt. Auch heute noch bestimmen seit der Fertigstellung im Jahre 1907/1908 unterschiedliche Türen und Fenster, Tonziegeln, Putzflächen und Holz das Erscheinungsbild des denkmalgeschützten Altbaus. Der bergische Baustil ist bis heute unverkennbar. Im Jahre 1996 kam zum Denkmal auch noch ein Neubau dazu. Das Museum ist ein echtes Forum für Gegenwartskunst. Über 8.000 grafische Blätter befinden sich im Gebäude, etwa 10.000 Kunstwerke sind es insgesamt, die zur Kunstsammlung der Stadt Solingen gehören. Ein weiterer Schwerpunkt ist die zeitgenössische Kunst und deren Interpretation durch junge Künstler. Das Programm der zeitgenössischen folgt dem Beispiel der Internationalen Bergischen Kunstausstellung. Das Kunstmuseum Soligen ist außerdem ein Forum für eine Kunst, die die Themen der gegenwart aufgreift - zum Beispiel gesellschaftliche Diskurse oder Problematiken der Lebenswelt des 21. Jahrhunderts. Zurück zur Homepage.

Der Sammler und Museumsdirektor Dr. Rolf Jessewitsch legte den Grundstein für das "Zentrum der verfolgten Künste". Dazu war eine Begegnung prägend: Er stieß eines Tages auf die Sammlung Gerhard Schneider, die sich vor allem mit diffamierten und ausgegrenzten Künstlern in Solingen der Nazidiktatur mit ihrer Vorstellung einer "entarteten Kunst" befasste. Die "Bürgerstiftung für verfolgte Künste - Else-Lasker-Schüler-Zentrum - Kunstsammlung Gerhard Schneider" betreut das Zentrum für verfolgte Künste. Eröffnet wurde es Ende 2015 - vom damals amtierenden Bundespräsidenten Joachim Gauck. Von verfolgten Autoren werden dort Leben und Werk von Autorinnen wie zum Beispiel Else Lasker-Schüler und Inge Müller oder von Schriftstellern wie Kurt Tucholsky, Wolfgang Borchert, Jürgen Fuchs und Franz Kafka vorgestellt. Seit 1996 finden außerdem anspruchsvolle Konzerte im Kunstmuseum Solingen statt. Nikolai Tokarew, Katia Buniatishvili, Igor Levit, Denis Kozhukhin und viele weitere Preisträger, die heute international berühmt sind. Teilgenommen haben die Musiker alle an der Konzertreihe "Junge Pianisten Elite". Das Museum in Solingen ist seit seiner Gründung als gemeinnützige GmbH organisiert und daher ein Projekt des Public Private Partnership. Sponsoring, Spenden, Stiftungserträge und eigene Mittel stellen zwei Drittel der Erträge in Solingen dar. Auch interessant ist das Klingenmuseum in Solingen. Weiterführende Informationen dazu gibt es hier.

Kunstmuseum Solingen

Kustmuseum Solingen: Ein Forum für anspruchsvolle Gegenwartskunst

"Ort der Entdeckungen und Entwicklungen in der Kunst, der Begegnungen, der spannenden und herausfordernden Auseinandersetzungen mit Kunst und Kultur": So sieht das Solinger Kunstmuseum sich selbst. Und jede Menge Kunst und Kultur gibt es in den Räumen der Stätte tatsächlich zu bestaunen - vor allem befindet sich hier die Kunstsammlung der Stadt Solingen. Unter anderem die Werke von Friedrich August de Leuw, Albert Bierstadt oder Rudolf Engels kann man hier betrachten. Auch ständig wechselnde Ausstellungen professioneller Künstler mit überregionaler Bedeutung werden im Kunstmuseum Solingen präsentiert. Das Museum beherbergt außerem seit 2015 das europaweit einzige Zentrum für verfolgte Künste.

Ursprünglich als Rathaus im historischen Ortskern von Solingen-Gräfrath erbaut, eröffnete das Solinger Kunstmuseum 1996 als "Haus Baden" seine Pforten - zuvor wurde ein Anbau fertiggesellt. Auch heute noch bestimmen seit der Fertigstellung im Jahre 1907/1908 unterschiedliche Türen und Fenster, Tonziegeln, Putzflächen und Holz das Erscheinungsbild des denkmalgeschützten Altbaus. Der bergische Baustil ist bis heute unverkennbar. Im Jahre 1996 kam zum Denkmal auch noch ein Neubau dazu. Das Museum ist ein echtes Forum für Gegenwartskunst. Über 8.000 grafische Blätter befinden sich im Gebäude, etwa 10.000 Kunstwerke sind es insgesamt, die zur Kunstsammlung der Stadt Solingen gehören. Ein weiterer Schwerpunkt ist die zeitgenössische Kunst und deren Interpretation durch junge Künstler. Das Programm der zeitgenössischen folgt dem Beispiel der Internationalen Bergischen Kunstausstellung. Das Kunstmuseum Soligen ist außerdem ein Forum für eine Kunst, die die Themen der gegenwart aufgreift - zum Beispiel gesellschaftliche Diskurse oder Problematiken der Lebenswelt des 21. Jahrhunderts. Zurück zur Homepage.

Der Sammler und Museumsdirektor Dr. Rolf Jessewitsch legte den Grundstein für das "Zentrum der verfolgten Künste". Dazu war eine Begegnung prägend: Er stieß eines Tages auf die Sammlung Gerhard Schneider, die sich vor allem mit diffamierten und ausgegrenzten Künstlern in Solingen der Nazidiktatur mit ihrer Vorstellung einer "entarteten Kunst" befasste. Die "Bürgerstiftung für verfolgte Künste - Else-Lasker-Schüler-Zentrum - Kunstsammlung Gerhard Schneider" betreut das Zentrum für verfolgte Künste. Eröffnet wurde es Ende 2015 - vom damals amtierenden Bundespräsidenten Joachim Gauck. Von verfolgten Autoren werden dort Leben und Werk von Autorinnen wie zum Beispiel Else Lasker-Schüler und Inge Müller oder von Schriftstellern wie Kurt Tucholsky, Wolfgang Borchert, Jürgen Fuchs und Franz Kafka vorgestellt. Seit 1996 finden außerdem anspruchsvolle Konzerte im Kunstmuseum Solingen statt. Nikolai Tokarew, Katia Buniatishvili, Igor Levit, Denis Kozhukhin und viele weitere Preisträger, die heute international berühmt sind. Teilgenommen haben die Musiker alle an der Konzertreihe "Junge Pianisten Elite". Das Museum in Solingen ist seit seiner Gründung als gemeinnützige GmbH organisiert und daher ein Projekt des Public Private Partnership. Sponsoring, Spenden, Stiftungserträge und eigene Mittel stellen zwei Drittel der Erträge in Solingen dar. Auch interessant ist das Klingenmuseum in Solingen. Weiterführende Informationen dazu gibt es hier.